Bürgerdialog der Fraktion der Grünen im Landtag Baden-Württemberg aus Eislingen

BÜRGERDIALOG – LIVE AUS EISLINGEN

Ihre Meinungen und Ideen: Reden Sie mit – digital von überall

Der Austausch mit den Menschen im Land ist uns Grünen sehr wichtig. Wir alle gehen nun wieder auf Abstand und vermeiden Kontakte, um das Virus einzudämmen. Umso mehr müssen wir miteinander im Gespräch bleiben, um Baden-Württemberg auch in Zukunft gemeinsam zu gestalten.

Unser Bürgerdialog in Eislingen hat die Überschrift ZusammenHalt. Wir diskutieren über Gesundheit und die Versorgungssituation in den Kliniken. Uns interessieren die Herausforderungen und Perspektiven für junge Menschen. Und wir sprechen über Klimaschutz und schauen uns an, wie die Energiewende vor Ort gelingen kann.  All das geht nur, wenn viele an einem Strang ziehen. Dazu haben wir Menschen aus der Region  eingeladen, die stellvertretend stehen für den Kreis Göppingen und mit denen wir in den Dialog gehen wollen. Menschen aus ganz unterschiedlichen Bereichen – die doch einiges gemeinsam haben: Sie alle können aus ihrem persönlichen Erleben in ihrer Arbeit, ihrem Ehrenamt und ihrer Freizeit erzählen, wie sich Solidarität, Engagement und Gemeinschaft anfühlen und auf die Gesellschaft auswirken. Die Corona-Situation wirkt in allen Bereichen wie ein Brennglas und die Pandemie überzeichnet vieles. Aber wir wollen auch nach vorne schauen.  Seien Sie dabei und reden Sie mit!

Teilnahme – nur digital

Eine persönliche Teilnahme vor Ort ist leider nicht möglich. Ihre Gesundheit ist uns wichtig, wir wollen kein Risiko eingehen. Der Bürgerdialog ist deshalb rein digital. Sie können sicher zu Hause bleiben und dennoch live dabei sein und mitmachen. Wir möchten Sie dazu einladen, die moderierte Podiumsdiskussion mit Ministerpräsident Winfried Kretschmann, Fraktionschef Andreas Schwarz und unseren Gästen im Livestreamzu verfolgen und sich vom Sofa aus mit uns allen auszutauschen: Stellen Sie Ihre Frage virtuell über die Beteiligungsplattform Slido, damit wir sie in die Diskussion einbinden können. Wir möchten wissen, was Sie bewegt. Teilen Sie uns Ihre Gedanken, Kritik und Anregungen mit – gerne auch schon vorab (alle Infos am Ende dieser Seite).

Programm

19.30 Uhr: Begrüßung Andreas Schwarz, Fraktionsvorsitzender, und Ayla Cataltepe,  Ihre Abgeordnete für den Wahlkreis Göppingen

19.50 Uhr: Live-Talk – Moderation Dr. Jana Kübel, SWR

  • Winfried Kretschmann MdL, Ministerpräsident
  • Andreas Schwarz MdL, Fraktionsvorsitzender
  • Dr. Katja Mutter, Notärztin und Chefärztin der Notaufnahme der Alb-Fils-Kliniken Göppingen
  • Jonas Thater, Schulsprecher am Erich-Kästner-Gymnasium Eislingen  
  • Hubert Rinklin, Vorstandsvorsitzender des Albwerk Geislingen

21.30 Uhr: Ende

2 Kommentare

  1. Sandra

    Warum geht die Politik nicht in Dialog mit impfkritischen Stimmen von Virologen, Ärzten und Pflegepersonal? Warum werden die nicht gehört?

    Antworten
    • Team Behrens

      Sehr geehrte Frau Bendl,

      die Politik geht sehr wohl auf kritische Stimmen ein. Und wir schauen, was diese inhaltlich sagen. Und das, was sie sagen, müssen wir prüfen. Das sind wir Ihnen und uns schuldig. Wir lassen es wissenschaftlich einordnen, hinterfragen und wägen dann ab, was als Nächstes und Bestes zu tun ist.

      Was wir nicht tun können, ist Meinungen folgen, die auf falschen oder gefälschten Zusammenhängen, gefälschten Nachrichten, veränderten Videos oder individueller Wahrnehmung beruhen und wissenschaftlich nicht nachvollziehbar sind. Wir wissen um die Nebenwirkungen von Impfungen, diese werden sehr genau und akribisch dokumentiert und der Öffentlichkeit über das Internet zugänglich gemacht.

      Wir wissen aber auch um die zahlreichen Falschnachrichten, die aus den unterschiedlichsten Gründen in die Welt gesetzt werden. Mit dem Ziel, Angst zu schüren, Menschen zu verunsichern und im besten Fall die Gesellschaft zu destabilisieren. Das hängt von der Motivation der Menschen ab, die diese verbreiten.

      Auch das können wir Politiker nicht hinnehmen. Weil wir uns entschieden haben, unser aller Zusammenleben als Gesellschaft auf einer demokratischen Grundlage, der Verfassung des Landes und dem Grundgesetz Deutschlands, zu gestalten. Ein immer fortwährender, laufender Prozess, da sich die Gesellschaft entwickelt und wandelt. Teil dieses Prozesses und einer der wichtigen Bausteine gelebter Demokratie ist unser Bürgerdialog. Weil wir nicht aus dem Elfenbeinturm heraus regieren, sondern auf Augenhöhe und mit offenen Ohren an der Seite unsere MitbürgerInnen.

      Eine Säule, die diesen Wandel begleitet, ist die Wissenschaft, die Eckart von Hirschhausen als den „aktuellen Stand des Irrtums“ bezeichnete. Und er geht recht in der Annahme, dass es das Beste ist, was wir haben. Denn die Wissenschaft beruht auf Nachweisen, die geprüft und nachvollzogen werden müssen, sonst bleiben es Thesen oder einfach Behauptungen. Von diesen geistern viele im Internet herum, werden kritiklos in den sozialen Medien geteilt und so oft wiederholt, bis man sie glauben möchte.

      Ganz klar ist: Die Impfung hilft, im Besten Fall als Schutz vor der Infektion, ansonsten vermindert sie die schweren Verläufe der Krankheit. Die Verbreitung von Viren durch trotz Impfung Erkrankter ist ebenfalls deutlich geringer.

      Die Schäden, die das Virus – auch weltweit – verursacht, sind erheblich höher und bei Long-Covid langwieriger als die sehr selten auftretenden Nebenwirkungen einer Impfung.

      Mit freundlichen Grüßen,

      Hans-Peter Behrens

      Antworten

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